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Pferd, Hund, Katze oder andere Tieren: Einsatzgebiet
Als Tee aufgegossen finden Brennessel-Blätter zur Durchspülung der Harnwege Ihren Einsatz. Ein weitere Indikation ist bei Muskel- und Gelenk-Schmerzen gegeben.
Die Gabe kann prophylaktisch zur Durchspülung der ableitenden Harnwege und zur Vorbeugung und Behandlung von Nierengrieß erfolgen. Bei Blut im Urin oder Fieber ist in jedem Falle ein Tierarzt / Tierheilpraktiker aufzususchen. Auch bei andauernden Beschwerden (>7 Tage) ist ein Fachmann gefragt.
Behandlung von Pferden, Hunden, Katzen und Kleintieren
Die Tierheilpraktiker-Spezialisierung in den Bereichen Akupunktur und Homöopathie erfolgt oft seitens des Therapeuten.
Teilweise findet man heute am Markt für Ausbildung Möglichkeiten sich nur in diesen Bereichen ausbilden zu lassen.
Ohne Grundlagen bezüglich Anatomie, Physiologie und Pathologie wird ein solches Studium bzw. eine solche Ausbildung oder sogar Fernstudium nur selten von Erfolg gekrönt sein.
Die Basiskenntnisse sind essentiell, da ansonsten nur auf bereits vorhandene Diagnosen zurückgegriffen werden kann und nicht selbst gestellt werden können.
Tierheilpraktiker werden zwar auch bei offensichtlichen Erkrankungen konsultiert, aber auch sehr oft hinzugezogen, wenn innere Krankheiten vorliegen (oder auch die Ursache bilden).
Schulungen, die einem ausgebildeten Tierheilpraktiker vertiefende Kenntnisse über die o.g. Bereiche vermitteln, sind hingegen empfehlenswert.
Die in Balge zwischen Hannover und Bremen ansässige Tierheilpraxis Schatton bietet unter anderem für Pferde die folgenden Therapieformen:
- Homöopathie
- Phytotherapie
- Blutegeltherapie
- Bachblütentherapie
- Akupunktur
Die Ausbildung zum Tierheilpraktiker kann sowohl in Ganztagsform als auch in Wochenendform oder als Fernstudium absolviert werden. Teilweise bietet das jeweilige Ausbildungsinstitut auch beide Formen an. Je nach Form unterscheidet sich dann auch die Dauer der Ausbildung. Nach dem erfolgreichen Absolvieren der jeweiligen Prüfung, welche meist die Theorie und die Praxis umfasst, versuchen sich die Absolventen dann am Markt hauptberuflich oder nebenberuflich zu etablieren.
Der Tierheilpraktiker ist dabei eine ungeschützte Berufsbezeichnung. Dies bedeutet, dass sich jeder Mensch als ein solcher bezeichnen darf. Bei Auswahl eines Therapeuten ist deshalb u.a. darauf zu achten, dass die Ausbildung bei einer renommierten Schule bzw. eine bekanntes Institut erfolgte und er evt. einem Verband angehört.
Der Tierheilpraktiker bzw. die Tierheilpraktikerin sieht sich in der Regel nicht als Ersatz für den Tierarzt / Veterinär, sondern kann durchaus mit Tierärzten zusammenarbeiten, so dass auch eine Coexistenz gegeben ist. Nicht zuletzt lassen sich inzwischen auch viele Tierärzte im Bereich der Tierheilkunde ausbilden.
Neben der Behandlung / Therapie von Pferd, Hund oder Katze ist dabei genauso die Behandlung exotischer Tiere wie Reptilien oder Fische möglich.
Dieses Blog soll u.a. dazu dienen den Bereich Ausbildung zu beleuchten, die Adressen von Schulen und Therapeuten in Großstädten wie Berlin, München, Hamburg oder dem Ruhrgebiet aber auch in kleineren Städten weitergeben und später auch ein generelles Forum darzustellen.