Artikel-Schlagworte: „Strahlfäule“
Als Ursache für die Entstehung der Strahlfäule beim Pferd wird die mangelnde Hygiene beschrieben. Allerdings kann hier nicht die Hygiene in den Boxen bzw. die Pflege der Hufe ausschließlich als Ursache festgemacht werden. Auch eine intensive Haltung in Paddocks führt gerade in der feuchten aber auch kalten Jahreszeit (Herbst, Winter und Frühjahr) zu diesem Problem.
Generell ist bei Gefahr von Strahlfäule auf ein penibles Auskratzen des Hufes (ggf. mit zusätzlicher Reinigung durch Kernseife) zu achten. Gleichzeitig regt die Bewegung auf festen Untergrund die Durchblutung des Hufes an, was sich wiederum positiv auf den Strahl auswirkt.
Ist die Strahlfäule ausgebrochen, hilft in leichten Fällen das Einbringen einfacher Zahnpasta in die Strahlzwischenräume.
In schweren Fällen helfen Jodoformäther, Kupfersulfat oder Wasserstoffperoxid (Apotheke).
Ziel ist das Austrocknen des Strahls um den verantwortlichen Bakterien (und Pilzen) das Millieu zu entziehen.
Als homöopathisches Mittel kann bspw. Silicea D6 bei Strahlfäule zum Einsatz kommen. Auch der Einsatz von Propolis-Tinktur ist denkbar.
Damit ausreichende Stoffe zur Regeneration im Organismus beim Pferd vorhanden sind, bietet sich ggf. die Fütterung von Biotin an.
Update:
Ein aktuelles Produkt, welches nach Informationen diverser TA sehr wirksam sein soll ist strahl-vital von equi-vital.