Artikel-Schlagworte: „Pferd“
Die untenstehenden Ausführungen sind allgemeine Informationen und sollen in einer Ausbildung zum Tierheilpraktiker oder verwandten Ausbildungen (bspw. Pferdephysiotherapie) unterstützend dienen.
Oberfläche der Zellmembran
- Mikrovilli
- stäbchenförmige Ausstülpungen der Zellmembran
- Dienen der Vergrößerung der Zelloberfläche
- dienen der Resorption (Darmepithel, Nierentubuli)
- dienen der Sekretion (Magen -> Belegzellen (Salzsäureherstellung)
- Synonym: Bürstensaum
- Stereozilien
- Wimpern (syn)
- Kommen auf Sinneszellen vor (bspw. Innenohr)
- lange, steife Fortsätze
- Kinozilien
- Flimmerhaare (syn)
- einzeln oder in Büscheln
- Nasennebenhöhlen, Respirationstrakt (Atemwege), Bronchien, Eileiter
- Geißeln oder Flagnellen
- spezialisierte Kinozilien
- bis zu 50 mükrometer lang werden können (Schwanzstücke der Spermien)
- spezialisierte Kinozilien
Die untenstehenden Ausführungen sind allgemeine Informationen und sollen in einer Ausbildung zum Tierheilpraktiker oder verwandten Ausbildungen (bspw. Pferdephysiotherapie) unterstützend dienen.
Funktion der Zellmembran:
- gibt der Zelle eine flexible Hülle
- schützt den Inhalt
- grenzt die Zelle von der Umgebung (bspw. Nachbarzelle) ab
- ist nur für bestimmte Stoffe durchlässig -> semipermeabel (halbdurchlässig)
- Molekülgröße
- kleine Moleküle (Wasser, gelöste Gase, Sauerstoff und Kohlendioxid können ungehindert die Zellwand passieren
- große Moleküle (z.B. Proteine, Glucose) können die Zellwand nicht passieren
- Fettlöslichkeit
- je besser die Substanz im Fett löslich ist, desto leichter kann sie die Zellmembran überwinden. z.B.: Steroidhormone (z.B. Östrogen, Testosteron)
- elektrische Ladung
- Elektrisch geladene Teilchen (Ionen) gelangen nur über die Tunnelproteine in die Zelle
- Carrier-Moleküle
- Anzahl der Trägersubstanzen (Abhängigkeit)
- z.B. für Glucose
- Eiweisse, Enzyme, Hormone, Antikörper
- Molekülgröße
Die untenstehenden Ausführungen sind allgemeine Informationen und sollen in einer Ausbildung zum Tierheilpraktiker oder verwandten Ausbildungen (bspw. Pferdephysiotherapie) unterstützend dienen.
Zellmembran
Grundgerüst der Zellmembran
- innere und äußere Schicht aus Lipiden (Cholesterin)
- diese Fettschicht beinhaltet Proteinmoleküle
- Rezeptoren
- können Botenstoffe (z.B. Hormone, Neurotransmitter) erkennen
- Trägersubstanzen (Carrier-Moleküle)
- transportierne bspw. Glucose in die Zelle
- Tunnelkanäle
- Natrium-Kalium-Pumpe
- Ionenpumpe
- Rezeptoren
Das Tierzentrum Mönnich, Rheinbach-Hilberath bei Köln, bietet Ausbildungsgänge zum Tierheilpraktiker, Tierphysiotherapeuten, Tierosteopathen und Tierchiropraktiker aus.
Es wird ein sehr praxisbezogenes Studium in den jeweiligen Ausbildungsgängen angeboten.
Alle Prüfungen werden von Tierärzten abgenommen.
Die Angaben sind aus der Humanmedizin übernommen, können aber auch auf das Tier (Pferd, Hund, Katze) mit den dort gültigen Rahmenparameteren übertragen werden und bei der Ausbildung zum Tierheilpraktiker und verwandten Themenbereiche (Pferdephysiotherapie) eingesetzt werden.
Thrombozyten
- Blutplättchen
- 150.000-400.000 Thrombozyten pro mm³ / Blut
- farblos, platt und spindelförmig
- liegen in Gruppen zusammen
- Lebensdauer: 5-11 tage
- anschließend werden sie von den Phagozyten (Makrophagen) der Milz, Leber und Lunge abgebaut
- spielen wichtige Rolle bei der Blutgerinnung und Blutstillung
- Bildungsstätte: Knochenmark
- Erste Hifle-Truppe
- Erste Phase der Blutstillung
- Thrombozyten dichten die Gefäßverletzung ab (Thrombokinase)
- Stimulieren die Blutgerinnung
- Fibrinogen
- setzt Gerinnungskaskade in Gang
- Wundheilung
- setzt Gerinnungskaskade in Gang
- Fibrinogen
- Stimulieren die Blutgerinnung
- Thrombozyten dichten die Gefäßverletzung ab (Thrombokinase)
- Thrombozytopenie
- Knochenmarkserkrankung
- medikamentöse Therapien
- Cortison, Gold, Chemotherapeutika
- Strahlentherapie
- Thrombozytose
- chronische Entzündungen
- Entfernung der Milz
- Schwangerschaft
- akute Infektionen
Plasmaproteine – Ausbildung THP
Die Angaben sind aus der Humanmedizin übernommen, können aber auch auf das Tier (Pferd, Hund, Katze) mit den dort gültigen Rahmenparameteren übertragen werden und bei der Ausbildung zum Tierheilpraktiker und verwandten Themenbereiche (Pferdephysiotherapie) eingesetzt werden.
Plasmaproteine: Bluteiweiße
- ca 60-80 g pro l Blut sind Plasmaproteine
- 100 verschiedene Proteine
- Bildungsort: Leber und Immunsystem
- Transportfunktion
- Reserveeiweisse
- Immunabwehr
- wichtig im Gerinnungssystem (Fibrinogen)
- Albumin
- 60 % aller Plasmaproteine
- wird in der Leber gebildet
- Reserveeiweiss
- Regelung des intravasalen Druckes (intravasal=im Gefäß)
- Fibrinogen
- wichtige Roille bei der Blutgerinnung
- Gluboline
- alpha-1, alpha-2, beta, gamma -> 38 % der Plasmaproteine
- beta-Gluboline
- wichtig zum Transport von Serum-Eisen (Transferrin)
- Transport von Fetten (Lipiden) -> HDL
- gamma-Glubolin
- Immungluboline (Antikörper)
- IGAMDE
- Igg, Iga, Igm, … usw.
Blutplasma (Serum und Fibrinogen) – Ausbildung
Die Angaben sind aus der Humanmedizin übernommen, können aber auch auf das Tier (Pferd, Hund, Katze) mit den dort gültigen Rahmenparameteren übertragen werden und bei der Ausbildung zum Tierheilpraktiker und verwandten Themenbereiche (Pferdephysiotherapie) eingesetzt werden.
Bestandteile:
- 90 % Wasser
- 10 % gelöste Substanzen
- 8% Plasmaproteine (Bluteiweisse)
- 2 % Kleinmolekulare Substanzen (sind zum größten Teil an Plasmaproteine gebunden)
- Glucose
- Enzyme
- Hormone
- Elektrolyte
- Vitamine, Spurenelemente, Mineralstoffe, Stoffwechselprodukte (Harnsäure, Harnstoffe)
Tierheilpraktiker-Ausbildung
Die Angaben sind aus der Humanmedizin übernommen, können aber auch auf das Tier (Pferd, Hund, Katze) mit den dort gültigen Rahmenparameteren übertragen werden und bei der Ausbildung zum Tierheilpraktiker und verwandten Themenbereiche (Pferdephysiotherapie) eingesetzt werden.
Hämatokritwert (HK):
- Anteile der Blutzelle (Erys) am gesamten Blutvolumen
- männlich: ca. 46 % (40-52 %)
- weiblich: ca. 42 % (35-47 %)
- abhängig von
- Anzahl der Erythrozyten
- Volumen des einzelnen Erythrozyten
- Plasmavolumen
- lässt eine Aussage über die Flüssigkeitsverschiebung zwischen Blut und extravasalen Flüssigkeitsraum zu.
Zu Teil 1: Tierheilpraktiker Ausbildung – Blut- Allgemein
Aufgaben des Blutes
- Transportfunktion
- Sauerstoff, CO2
- Nährstofftransport
- Stoffwechselendprodukte
- Mineralien, Vitamine, Hormone, Elektrolyte (Hormone zur Signalübermittlung)
- Abwehrfunktion
- weiße Blutkörperchen, Leukozyten
- Antikörper
- Blutgerinnung
- Blutplättchen (Thrombozyten)
- Fibrinogen (Eiweissstoff)
- Mitregulierung der Körpertemperatur
- Weit- bzw. Engstellen der Gefäße
