Einschuss – Phlegmonen

Phlegmonen – Einschuss

„Das Pferd hat nur ne Macke?“: Falsch! Ein sich aus einer Bagatellverletzung bildende Einschuss kann lebensbedrohlich sein!

Doch es muss nicht soweit kommen, wenn einfache Regeln beachtet werden.

Definition oder was ist ein Einschuss beziehungsweise eine Phlegmone?

Der Einschuss beim Pferd ist Infektionserkrankung des Bindegewebes und der Lymphgefäße. Der Einschuss breitet sich dabei diffus in der Unterhaut aus und geht mit eitrigen Entzündungsherden einher. In der Folge können auch weitere Gewebsschichten betroffen sein.

Hierbei sind oft kleinere Hautverletzungen als Ursache zu sehen, wobei Bakterien, Meist Streptokokken, seltener Staphylokokken, in diese Wunden eindringen und sich im luftarmen Milieu (anaerob, analog zur Strahlfäule) unter der Haut über die Lymphgefäße dann rasch vermehren und verbreiten können, beginnend an der Unterhaut und sich in tieferliegende Gewebe ausbreitend.

Jede Körperstelle kann betroffen sein. Meist treten Einschüsse jedoch an den Extremitäten auf.

Gerade Pferde, die bereits einen Einschuss hatten, entwickeln eine Neigung. Gerade ältere Pferde sind aufgrund des verlangsamten Stoffwechsels häufiger betroffen.

 

Klinisches Bild:

  • allgemeine Entzündungssymptome der betroffenen Körperregion
    • rubor – Rötung
    • calor – erhöhte Temperatur
    • tumor – Schwellung (oft wulstartig hervorstehend)
    • dolor – Schmerz (Gefahr einer Kolik), oft reagieren Pferde an diesen Stellen berührungsempfindlich.
  • Appetitlosigkeit
  • Antriebslosigkeit
  • Bildung eines Abszesses
  • Fieber
  • Spannung des Gewebes
  • Lahmheit (Abhängig von der Lage des Einschusses)

 

 Einschuss Pferd – Behandlung / Therapie

Allgemeingültige Sofortmaßnahmen bei einem Verdacht auf Phlegmone:

  1. Tierarzt / Tierheilpraktiker rufen
  2. Das Pferd zunächst ruhigstellen, also Bewegung oder gar Reiten vermeiden. Später kann – nach Vorgabe durch den Tierarzt / Tierheilpraktiker durch Lymphdrainage und/oder gezielte Bewegung die Lymphflüssigkeit von der geschwollenen Stelle abtransportiert werden. Bei Verletzungen des Pferdebeins ist die Hufpumpe der wichtige Faktor zum Abtransport der Lymphe, die u.a. für die Umfangsvermehrung verantwortlich ist. Die Hufpumpe aktiviert sich dann über die Bewegung.
  3. Die betroffene Stelle mit Wasser kühlen.
  4. Temperatur, Atmung und Puls des Pferdes messen und den Tierarzt / Tierheilpraktiker nach dessen Eintreffen über die Messwerte und deren Entwicklung informieren.

 

Behandlung in der Veterinärmedizin:

Zum Einsatz kommen neben Antibiotika auch abschwellende und entzündungshemmende Medikamente, sowie Verbände mit kühlenden Salben.

Gegebenenfalls erweist sich sogar eine chirurgische Wundbehandlung (Wundtoilette) als indiziert.

 

Behandlung durch Homöopathie / Phytotherapie:

  1. Ein Angussverband (über Nacht) mit Arnika (aus Arnikatee hergestellt) wirkt entzündungshemmend, abschwellend und schmerzstillend. DAS Hausmittel bei einem Einschuss.
  2. Zufütterung mit täglich 10 Gramm Weißweide, Kamille und Mädesüß und je 20 Gramm Beinwell und Sonnenhut wirken ebenfalls entzündungshemmend
  3. Zur Anregung der Durchblutung 150 Gramm Beinwell, 100 Gramm Brennnessel, 150 Gramm Weißdorn, 100 Gramm Klebkraut und 150 Gramm Ringelblume mischen und täglich 50 Gramm unter das Futter mengen.

Es eignen sich aber auch im Handel erhältliche Kräutermischungen:

 

Vorbeugung oder wie vermeide ich einen Einschuss:

Die Pferde sind täglich auf Blessuren und Verletzungen untersuchen und auch kleinste Wunden sind gewissenhaft und steril zu verbinden.

Scharfe Kanten sind zu meiden. Pferdeboxen, Weiden, Paddocks etc. von scharfen Kanten, Ecken und verletzungsträchtigen Stellen befreien. Weidezäune sollten nicht aus Stacheldraht bestehen.

Bei Ausritten auf Dornen und dorniges Gestrüpp achtgeben sowie das Reiten durch uneinsichtiges Dickicht meiden.

 

Folgen / Komplikationen:

Die Ausbreitung der Infektion (Phlegmone) geht einher mit einer irreversibler Zerstörung des Gewebes!

Achtung: Es besteht die Gefahr einer lebensbedrohlichen Blutvergiftung (Sepsis) bei unzureichender oder zu spät eingeleiteter Behandlung des Einschuss!

Cushing Syndrom Pferd

Das Cushing Syndrom beim Pferd

Das Equine Cushing Syndrom ist eine Überfunktion der Nebennierenrinde bei Pferden, ausgelöst durch einen Tumor der Adenohypophyse oder der Nebennierenrinde. Diese Hormonstörung beim Pferd ist vergleichbar mit dem Cushing-Syndrom des Menschen.

Die Produktion des Hormons Cortisol in der Nebennierenrinde wird nicht mehr richtig reguliert, der Cortisolgehalt im Blut steigt an, das vermehrte Cortisol irritiert den Proteinstoffwechsel, die Insulinproduktion wird herabgesetzt, der Blutzuckerspiegel steigt infolgedessen an.

Robustrassen, also leichtfuttrige Rassen, meist schwere oder trägere Pferderassen, meist auch höheren Alters erkranken weitaus öfter als höher im Blut stehende, junge, agile Pferde am Cushing.

Schwer zu unterscheiden ist die ECS, Abkürzung für das Cushing Syndrom beim Pferd, mit dem Metabolischen Syndrom (EMS) wobei es sich um eine Stoffwechselerkrankung handelt. Die Symptomatik (also das klinisches Bild) ähnelt sich sehr, jedoch wird häufig durch das Alter des Pferdes die Diagnose erleichtert, da vermehrt jüngere Pferde an EMS, und ältere Pferde an Cushing erkranken. Die genaue Diagnose des Cushing Syndroms muss daher differentialdiagnostisch abgeklärt werden.

 

Klinisches Bild – Cushing Pferd:

Die möglichen auftretenden Symptome eines Cushing Syndroms beim Pferd sind sehr unterschiedlich und unspezifisch, meist rückt durch das Ausschliessen anderer Krankheitsbilder ein Verdacht an Cushing beim Pferd nahe, sollte aber durch mindestens 2-3 der folgenden Auffälligkeiten bestätigt werden:

  • Veränderungen des Fells ( verzögerter Fellwechsel; dickes, überlanges Winterfell; auch langes        Fell im Sommer, oft mit Kräuselbildung/Löckchen;
  • vermehrte Flüssigkeitsaufnahme, ständiger Durst des Pferdes &dementsprechend häufiges Wasserlassen
  • Gewichtsabnahme bei gleicher Futtermenge
  • Atrophie / Muskelrückbildung am Rücken
  • sämtliche Huferkrankungen ( Hufrehe, Hufabzesse etc)
  • Sehnenentzündungen
  • H-K-A-Probleme mit Kollapsneigung
  • Infekte ( hartnäckig und häufig)
  • Osteoporose
  • Lethargie
  • Ödeme (über den Augen)
  • Mauke, Pilzbefall

 

Diagnose – Cushing Pferd:

Die Diagnose des Cushing Syndroms beim Pferd wird durch Anwendung des „Dexamethason-Suppressionstest“ oder Messung des endogenen ACTH-Spiegels gestellt.

 

Behandlung – Cushing Pferd:

Allgemein: ECS / Cushing beim Pferd ist nicht heilbar, jedoch kann durch gezielte, umfassend eingeleitete Therapie relativ rasch eine Verbesserung des Gesamtzustandes eintreten so dass diesen Pferden sodann noch ein langes, beschwerdefreies Leben ermöglicht werden kann.

 

Veterinärmedizin:

Als Mittel der Wahl bei der Behandlung vom Equinen Cushing gilt Pergolid in niedriger Dosierung, ebenso findet Trilostan (Hydroxysteroid-Dehydrogenase-Inhibitor) als Zweitmittel Anwendung

 

Homöopathie/Phytotherapie:

Homöopathische Mittel haben sich erfolgreich als begleitende Therapiemaßnahmen bei Equinen Cushing Syndrom herausgestellt, besonders Hypophysis suis Injeel-Forte und Hypophysis suis Injeel zeigten gute ergänzende Wirkung zur Veterinärmedizin.

Mönchspfeffer wirkt harmonisierend auf den Hormonhaushalt und kann auf diesen regulierend einwirken. Bei konsequenter Beigabe von Mönchspfeffer zur Fütterung kann bereits nach einigen Wochen ein Abfall des Blutzuckerspiegels gemessen werden.

Ein gute Kräutermischung zur begleitenden Behandlung beim Equinen Cushing Syndrom finden Sie hier:

 

Mariendistelfrüchte unterstützen bei vorliegendem Cushing Syndrom des Pferdes die Leberfunktion, die Nierenfunktion kann durch Birke unterstützt werden, Brennnessel hat blutreinigende Wirkung, Löwenzahn hilft bei der Verdauung, unterstützt sowohl Leber- als auch Nierenfunktion und wirkt sich positiv auf Haut- und Fellbeschaffenheit des Pferdes beim Cushing aus.

Strahlfäule mit Essig behandeln

Essig bspw. Apfelessig wird oftmals als weiteres Hausmittel zur Behandlung der Strahlfäule des Pferdes genannt. Der Essig findet hierbei äußerliche Verwendung.

Was passiert bei einer Strahlfäule-Behandlung mit Essig?

Durch die bakterizide Wirkung von Essig werden die Strahlfäule auslösenden, anaeroben Bakterien bekämpft und gleichzeitig das befallene Areal desinfiziert.

Essig wirkt desinfizierend, adstringierend und abschwellend. Schon im Mittealter wurde Essig als Heilmittel verwendet (Hildegard von Bingen) und kam neben der Behandlungen von Hauterkrankungen auch bei der Pestbehandlung zum Einsatz. Essig wirkt gegen Viren, Pilzsporen und Bakterien.

Wie kann eine Behandlung der Strahlfäule beim Pferd aussehen?

Zunächst sollte die Strahlfäule auch als solche von einem Tierarzt/THP oder Hufschmied diagnostiziert werden.

Da die Anwendung äußerlich und am Herd der Strahlfäule erfolgt, ist das Einbringen des Wirkstoffes (hier Essig) analog zu einer Behandlung bspw. mittels Kupfersulfat zu sehen.

Als wirksames (fungizid, bakterizid, adstringierend durch die Wirkstoffe Chloroxylenol und Alcloxa) und kostengünstiges Mittel sei das Folgende empfohlen:

Vorbereitung: Wichtig ist zunächst, dass der Herd der Strahlfäule mit dem Essig erreicht wird. Dies bedeutet, dass die nach Entfernen der verfaulten Bereiche befallenen Stellen gründlich gereinigt und auch für die Behandlung zugänglich sind.

Durchführung: In Essig getränkte Tamponage / Watte in die vorbereiteten Areale einbringen und dort mittels Hufverbandes fixieren. Bis zur Ausheilung sollte möglichst zweimal der gesamte Reinigungsvorgang wiederholt, täglich die Tamponage gewechselt und der Hufverband erneuert werden.

 

Übrigens, bei Insektenstichen wirkt Essig auch. Den Stich einfach mit Essig abtupfen. Der Juckreiz lässt nach, die Stichstelle wird desinfiziert und der Essig wirkt abschwellend.

Lahmheit

Lahmheit

 

Gestörter Bewegungsablauf wobei das betroffene Pferd ein- oder mehrere Beine entlastet und ein dementsprechendes Belastungsungleichgewicht zwischen den Beinen entstehen lässt und ggf. mit einer Veränderung der Schrittlänge, atypischen, unrunden Bewegungsabläufen einhergeht.

Auch als „ Hinken“ bezeichnet kann das Lahmen auf Krankheiten des Trageapparates als auch auf Schmerzen zurückzuführen sein. Als weitere Ursachen kommen Überlastungen, Verletzungen, Brüche, Verstauchungen, angeborene oder erworbene Missbildungen, Hufrehe oder andere Erkrankungen an den Hufen,  Sehnenrisse,-oder Dehnungen, Entzündungen der Nerven oder Muskeln in Frage.

In der Ausprägung kann eine Lahmheit sehr unterschiedlich sein auch das Maß des Lahmens kann nicht immer zuverlässig Rückschlüsse über die Schwere der Erkrankung geben, die Bandbreite reicht vom kaum erkennbaren Taktfehler bis hin zum schleppenden, hochgradigen Lahmen.

Die Dauer des Lahmens ist ebenso wie der Schweregrad variabel, so kann eine Lahmheit lediglich einige Tage andauern oder aber im chronischen Verlauf über Jahre bestehen und eine Nichtnutzbarkeit des Pferdes mit sich bringen.

Generell unterscheidet man zwischen einer Stützbeinlahmheit und einer Hangbeinlahmheit (beide Formen können auch ineinandergreifend auftreten).

Ist die Belastungsphase gestört und das Pferd versucht möglichst kurz nur das betroffene Bein zu belasten und Gewicht darauf zu verlagern, so handelt es sich um eine Stützbeinlahmheit.

Ist die Vorführphase des Beines verändert und die Schrittlänge verkürzt, ist von einer Hangbeinlahmheit auszugehen.

 

Klinisches Bild der Lahmheit

 

Der Tierarzt unterscheidet zwischen 4 Graden der Lahmheit:

  1. Grad : undeutliche Lahmheit, nur im Trab zu erkennen
  2. Grad: Lahmheit im Schritt erkennbar
  3. Grad: im Schritt und Trab deutlich erkennbar, Pferd hebt Kopf und Hals bei Schmerzen in Vorderbeinen an
  4. Grad: Pferd versucht das Bein komplett zu entlasten& Gliedmaße nicht zu belasten

 

Allgemein

 

  • Schmerzen
  • Bewegungseinschränkungen
  • Bewegungsunlust
  • schlechtes Allgemeinbefinden
  • bei länger andauernder Lahmheit muskuläre Dysbalancen
  • Leistungsabfall
  • Taktunreinheit
  • Leistungsverweigerung

 

Diagnose der Lahmheit

 

  • Tastbefunde
  • Beobachtungen und Beurteilung des Pferdes im Stand und in Bewegung (Gangbild)
  • Beugeprobe
  • Provokationsprobe
  • Röntgen
  • Computertomographie
  • Ultraschall
  • Thermographie
  • Szintigraphie
  • diagnostische Injektionen

 

Behandlung der Lahmheit

 

Veterinärmedizin:


Abhängig von Ursache

 

  • Kortison
  • Nichtsteroide Antiphlogistika ( NSAID)
  • Dimethyl-Sulfoxid ( DMSO)
  • Physiotherapie
  • Individualbeschläge
  • Arthroskopie ( Gelenkspiegelung)
  • Arthrotomie ( offene Gelenkoperation)
  • Neurektomie ( Nervendurchtrennung)

 

Naturheilkunde:

 

  • Arnikatinktur-Einreibungen
  • Arnika
  • Bryonia
  • Sympthytum
  • Hamamelis
  • Beinwell
  • Akupunktur
  • Hydrotherapie

Kreuzverschlag

Kreuzverschlag / Verschlag

( PSSM, RER, SER, Tying Up, Feiertagskrankheit, Rhabdomyolyse, Lumbago)

 

Muskelerkrankungen des Pferdes, sich einander durch Symptomatik sehr ähnelnd oder sogar gleichend mit unterschiedlichen Ursachen. Ein Verschlag ist also weder  leicht eindeutig zu klassifizieren, noch für den Reiter leicht zu erkennen, worum es sich explizit handelt, da auch die Spektren des Ausmaßes eines Verschlages von sehr schwach und für den Halter kaum wahrnehmbar bis hin zu lebensbedrohlich sein kann.

Je nach Schweregrad der Erkrankung zerfallen gewisse Mengen von Muskelzellen.

Die Ursachen hierfür sind mannigfaltig und komplex, allen liegen jedoch Muskelstoffwechselstörungen zugrunde.

Als solche Stoffwechselerkrankung gelten die verschiedenen Verschlagsformen als nicht heilbar.

 

Populäre Verschlagsformen sind:

 

SER ( sporadic, exertional rhabdomyolysis) = Sporadischer, akuter Kreuzverschlag

 

SER stellt eine Form dar, die NICHT auf Stoffwechselstörungen zurückzuführen ist, sondern eine klassische, einfache Überlastungsfolge ist. Werden Pferde unsachgemäss belastet kommt es zu chronischer Erschöpfung, der Mukelzerfall als Folge kann verheerend groß sein, durch die Zerfallsprodukte der Muskulatur kommt es zur Nierenschädigung, die Niere ist überfordert, die Pferde können an Nierenversagen sterben.

 

RER (reccurent exertionel rhabdomyolysis) = Wiederkehrender, belastungsbedingter Verschlag

Chronische Stoffwechselstörung.

 

Gekennzeichnet durch Elektrolytverlust, Ungleichgewicht der Mineralstoffbalancen,

Verschiebungen des Calcium,-Phosphor-Gleichgewichts, ungenügende Vitamin E,-oder Selenversorgung, tritt oft bei zu Stress neigenden, hypernervösen Pferden ( oft Vollblütern) auf.

 

PSSM (polysaccharid storage myopathie) = Kohlenhydratspeicherkrankheit

 

Chronische Stofwechselstörung.

Schubweise auftretend, genetisch determiniert ( autosomal-dominant), tritt besonders bei Kaltblütern und teilweise Warmblütern auf ( Pferde eher als tranig und ruhig einzustufen)

 

 

Klinisches Bild

 

Symptome beim Kreuzverschlag variieren mit Schweregrad der Störung und Erkrankung.

Möglich ist, dass der Reiter keine Veränderungen wahrnimmt, lediglich Laborwerte Aufschluß über das Vorhandensein eines Verschlages geben würden.

 

Folgende Symptome werden / können bei einem Keuzverschlag vermehrt auftreten:

 

  • Steifigkeit /vor allem in Hinterhand
  • Bewegungsunwilligkeit
  • absolute Bewegungsunfähigkeit
  • einknicken in Hinterhand & festliegen ( CAVE DD Kolik)
  • Muskelschmerzen
  • Flehmen
  • leichte bis hochgradige Schmerzen
  • Muskelhartspann
  • Druckempfindlichkeit
  • vermehrte Schweißbildung
  • erhöhte Körpertemperatur bis hin zu hohem Fieber
  • Anstieg von Puls und Atemfrequenz
  • Harnverfärbung ( bräunlich)

 

Diagnose des Kreuzverschlages

Laborwerte: sicherstes Indiz ist der Anstieg der Muskelenzyme!

 

Behandlung des Kruezverschlages

 

Veterinärmedizin

 

SER:

Akutversorgung, unter Umständen lebensbedrohliche, akute Krankheitserscheinungen behandeln

 

RER & PSSM :

 

  • Futterumstellung
  • Diät
  • Bewegungsmanagement
  • Stressreduktion

 

Naturheilkunde

 

  • Akupunktur
  • Magnetfelddecken
  • Durchblutungsfördernde Einreibungen mit Salben

 

Phytotherapie:

 

  • Gingkoblätter ( durchblutungsfördernd, tägl. 20-40Gramm 4-6Wochen lang)
  • Bachblüten

 

Homöopathie

  • Arnika D4 täglich 1-3 mal oder subkutane Injektion

 

 

 

Kissing Spines

Kissing Spines – KSS

„Sich küssende Wirbel“

 

Kissing Spines sind eine Rückenerkrankung bei Pferden im Bereich der Wirbelsäule, meist vom 10.Brustwirbel bis zum 4. Lendenwirbel.

 

Die Wirbelsäule des Pferdes setzt sich aus 7 Halswirbeln, 18 Brustwirbeln, 6 Lendenwirbeln, 5 Kreuzwirbeln (beim erwachsenen Pferd zusammengewachsen) und 15-22 Schwanzwirbeln zusammen. Neben einem Wirbelkörper und einem Wirbelbogen besteht jeder Wirbel auch aus mehreren Fortsätzen, diejenigen, welche in die Höhe / nach oben ragen werden Dornfortsätze genannt, und eben jene Dornfortsätze sind es, die sich beim Krankheitsbild der Kissing Spines einander auf krankhafte Weise nähern, aneinander reiben, somit Entzündungen verursachen und Knochenwucherungen und Knochenzubildung ( Exostose) verursachen.

Die Dornfortsätze reiben genau dann aneinander, wenn der Rücken unphysiologisch „durchhängt“, d.h. Die Bauchmuskulatur von unten zu wenig Spannung gegenhält, da die Bauchmuskeln für die Stabilität des Rücken maßgeblich mitverantwortlich sind,-ebenso wie der gesamte Bandapparat nebst Bandscheiben die am Rücken ansetzen und für Stabilität UND Mobilität gemeinsam sorgen und den Rücken vor zu starker Aufwölbung nach oben schützen.

Hängt der Rücken nach unten durch, geht dieser Mechanismus verloren, die physiologische Biegung der Wirbelsäule ist nicht mehr gegeben.

Reiben nun die Dornfortsätze kontinuierlich aneinander, können somit Entzündungen entstehen, auf Dauer verändern sich die gesamten knöchernen Strukturen und passen sich den Reizungen an.

Dieser schmerzhafte und pathologische Prozess entwickelt sich über Monate und Jahre und kann nicht rückgängig gemacht werden (irreversibel).

Als Ursache zählen neben falscher Reitweise (12-18. Brustwirbel stellt exakt den Bereich der Sattellage dar), generell unpassende Ausrüstung, aber auch zu starke Belastung während des Wachstums und falsche Haltung.

 

Klinisches Bild

 

  • Rückenschmerzen
  • Berührungsempfindlichkeit
  • Überreaktion beim putzen
  • Wehrhaftigkeit beim Satteln / Sattel-, Gurtzwang
  • Temperamentverlust
  • Steigen
  • Springen verweigern
  • Rücken „wegdrücken“
  • mangelhaften Raumgriff
  • schwache Verstärkungen
  • Steifigkeit in Wendungen
  • Schwierigkeiten mit Längsbiegung
  • schief gehaltener Schweif

 

 

Diagnose

 

  • Röntgenologische Befunde
  • Palpationsbefunde
  • Szintigraphie
  • Sonographie ( zur Darstellung Muskel,-und Bänderläsionen)
  • Bestimmung Muskelenzymwerte CK und LDH

 

Behandlung

 

Einmal miteinander verwachsene Dornfortsätze lassen sich nicht mehr trennen!*

Das Erreichen der Schmerzfreiheit steht demnach als oberstes Therapieziel.

 

Veterinärmedizin

 

  • entzündungshemmende Medikamente ( lokal oder systemisch)
  • muskelrelaxierende Medikamente ( lokal oder systemisch)
  • Vitamin E, Selen,-und Magnesiumgaben
  • Injektionen mit Kortikosteroiden
  • Elektrostimulation
  • Neuraltherapie
  • Ultraschallbehandlungen
  • * in einer Operation können in schweren Fällen die Dornfortsätze abgesägt werden / Teilresektion

 

 

Naturheilkunde

 

  • Blutegeltherapie
  • Akupunktur
  • Akupressur
  • Phytotherapie
  • Magnetfeldtherapie
  • Haltungsoptimierung
  • Fütterungsoptimierung

DSLD – Fesseltraegerentzuendung

Fesselträgerentzündung ( Degenerative Suspensory Ligament Desmitis / DSLD)

 

Degenerative Entzündung des Fesselträgers wird auch DSLD genannt.

 

Vermutungen besagen, dass ein Gendefekt für dieses selten auftretende Krankheitsbild verantwortlich ist und somit vererbt wird. Die Rasse Paso Peruano ist beinah die einzig betroffene Rasse, deren Vorfahren und deren Einkreuzungen können den Gendefekt von Generation zu Generation weitergeben und verbreiten.

 

Eine andere für dieses Krankheitsbild prädestinierte Gruppierung sind Rennpferde, die durch ein Trauma oder Überlastung bleibende Schäden am Fesselträger erlitten haben, sowie ältere Pferde und Zuchtstuten. Bei diesen ist das Gendefekt nicht verantwortlich zu machen für den Ausbruch der Entzündung.

 

Grundsätzlich kommt es bei der DSLD über Jahre zu einer progressiven Verschlimmerung der Entzündung die letztendlich zu einer Verkrüppelung des Fesertträgers führt.

Diese Art Rückbildungsprozess entsteht durch dauerhafte Entzündungen und irreversible Schädigungen des Zellgewebes.

Beide Hinter- oder beide Vorderbeine können betroffen sein.

 

Klinisches Bild einer Fesselträgerentzündung

 

Dieser dauerhafte Krankheitsprozess lässt sich in verschiedene Stadien einteilen denen charakteristische Symptome zugeordnet werden können.

 

Anfangsstadium:

  • Rückenschmerzen
  • Wesensveränderungen / Apartheit
  • Steifigkeit
  • leichte Schmerzen

 

Mittleres Stadium:

  • Koordinationsstörungen ( Pferde verlieren Standsicherheit auf drei Beinen)
  • zunehmende Steifheit
  • mittlere Schmerzen

 

Fortgeschrittenes Stadium:

  • Verdickung des Fesselkopfes
  • Lahmheit
  • verringerte Bewegungsaktivität
  • Schmerzen

 

Endstadium:

  • vermehrtes einnehmen von Schonhaltungen
  • starke Schmerzen
  • Lahmheit / totale Bewegungsunlust oder Verweigerung

 

Behandlung Fesselträgerentzündung

 

Es existieren keine sicheren Behandlungsmethoden und Ergebnisse durch gezielte Therapieanwendungen.

Wird das Schmerzempfinden gemindert oder gar abgeschaltet, vermag es dennoch nicht, den  Prozess von DSLD aufzuhalten!

 

Mögliche Therapieansätze:

Veterinärmedizin:

  • entzündungshemmende Medikamente
  • Schmerzmittel

 

Naturheilkunde:

  • Akupunktur
  • moderate Bewegungstherapie

Arthrose

Arthrose beim Pferd

Die Arthrose beim Pferd ist eine degenerative, chronische Gelenkerkrankung die durch Abnutzung und Verschleiß der betroffenen Gelenke entsteht mit Folge einer starken Funktionseinschränkung. Beim Prozess des Verschleißens sind zuerst jene knorpelhaften Gelenkteile betroffen, können ihre Pufferfunktion nicht mehr / oder nicht mehr vollständig ausüben. Der Abrieb betrifft somit im weiteren Verlauf die knöchernen Gelenkelemente. Die Gelenkflächen sind durch Verformung inkongruent, reiben aufeinander, eine Regeneration auf Ausgangsniveau bleibt aus. Als Folge dessen sind starke Schmerzen und Bewegungseinschränkungen vorhersehbar und unumgänglich, ebenso wie Entzündungsreaktion am betroffenen Gelenk.

Ein arthrotischer Prozess kann nicht aufgehalten werden, gekennzeichnet durch seinen irreversiblen,  progredient verschlechternden Verlauf, eine Heilung bzw. Wiederherstellung des Gelenkes in seiner uneingeschränkten, gesunden, physiologisch wertvollen Form gilt als ausgeschlossen.

Oftmals sind chronische Fehlbelastungen des Pferdes über langen Zeitraum und fehlende natürliche Gymnastizierung, ebenso wie Gelenkfehlstellungen ( z.B. X-Bein, O-Bein) sowie Übergewicht bei mangelnder gelenkstützenden Muskulatur, Wirbelkörperdeformationen und Fehlernährung als Ursachen für eine Arthrose in Betracht zu ziehen.

Traumatische exogene Einwirkungen wie z.B. Stöße, Stürze, etc. können das Gelenk zusätzlich vorschädigen und für arthrotische Veränderungen begünstigen.

Betroffen sind insbesondere die großen Gelenkketten, sowie die Wirbelsäule ( z.B. Facettengelenkarthrose).

 

Klinisches Bild der Arthrose

 

  • Lahmheit
  • geschwollene und schmerzende Gelenke
  • Berührungsempfindlichkeit
  • Gelenkergüsse
  • Überhitzung der Gelenke und weitere Entzündungszeichen
  • Bewegungsunlust
  • schwungloser, kraftminimierter Gang
  • steife Bewegungsmuster
  • vermehrtes Stolpern
  • sozialer Rückzug, Isolation
  • Führigkeitsprobleme, gerade bei Wendungen

 

Allgemein verstärktes Auftreten der Symptome bei feuchtem und kaltem Wetter! (Wichtig für die Wahl der Mittel bei klassischer Homöopathie!)

 

Diagnose der Arthrose

 

  • klinische Untersuchung in Ruhe und während Belastung,
  • Röntgen, bildgebende Verfahren ( MRT, CT, KST ), Szintigraphie
  • Provokationsproben ( Beugeprobe und Brettprobe)
  • diagnostische Injektionen
  • diagnostische Arthroskopie
  • Arthrosonographie

 

Behandlung der Arthrose beim Pferd

Allgemein: „ Vorbeugen ist besser als heilen“, d.h.es existieren aufgrund der o.g. krankheitsspezifischen Gegebenheiten keine Chancen auf Heilung der Arthrose beim Pferd. Eine Behandlung der Arthrose ist daher eher dahingehend orientiert, symptomatisch anzusetzen und eine möglichst langanhaltende Schmerzfreiheit / Schmerzminderung und somit Verbesserung der Lebensqualität zu erzielen. Es kann der Versuch unternommen werden, mit gezielten individuellen Therapieansätzen das Fortschreiten der Krankheit des Pferdes zu verlangsamen oder temporär aufzuhalten.

Veterinärmedizin

  • Nichtsteroide Antiphlogistika
  • intraartikuläre, intramuskuläre Injektionen
  • Hyaluronsäure
  • Kortikosteroide ( auch kombiniert mit Hyaluronsäure intraatrikulär appliziert)

 

Naturheilkunde

  • Futterzusätze ( Kalzium, Vitamin C, E, B1, B6 und B12)
  • Grünlippmuschelextrakt
  • Blutegeltherapie
  • Hagebuttenpulver
  • orthomolekulare Medizinprodukte ( Selbstheilungskräfte aktivieren)
  • Glukosaminglykane ( GAGs)
  • Gabe von Omega 3 Fettsäuren
  • Kieselerde
  • Chrondroitinsulfat
  • Gelatine
  • Traumeel als Tabletten, Tropfen oder Injektionslösung,
  • Einreibungen mit Beinwellessenz, Umschläge mit Beinwell

 

Phytotherapie

  • Teufelskralle
  • Ingwer
  • Weißenrinde
  • Ackerschachtelhalm

 

Homöopathie

  • Bryonia D2-D3
  • Nux Vomica D6
  • Rhus toxicondendron
  • Ruta graveolens
  • Calcium floratum
  • Hekla lava
  • Symphytum

 

Nackenbandverkalkung

Die Nackenbandverkalkung beim Pferd

 

Verkalkung der beiden Genickschleimbeutel im Bereich des Nackenbandes, mit unklarer Ursache.

Häufig betroffen sind Dressur- und Springpferde aller Alters- und Leistungsklassen.

Als mögliche Ursache wird über eine zu enge Haltung im Genick beim Einreiten als Jungpferd spekuliert, was jedoch bislang weder bestätigt ist noch als nachgewiesen gilt.

Eine Nackenbandverkalkung kann zu einer dauerhaften Beeinträchtigung des Leistungsverhalten und der Reitbarkeit werden, Therapieresistenz kann nicht selten zur vollkommenen Unbrauchbarkeit bei Reit- und Sportpferden führen.

 

Diagnose der Nackenbandverkalkung:

 

röntgenologische Veränderungen im Bereich der Halswirbelsäule

 

Klinisches Bild der Nackenbandverkalkung:

 

  • Bewegungseinschränkungen im Bereich der Halswirbelsäule
  • Steifheit
  • Schwellungen im Bereich der Halswirbelsäule
  • Schmerzen
  • Koordinationsverlust
  • Abwehrreaktionen gegen Zügelführung
  • Entzündungen der Schleimbeutel
  • Versteifung durch Verkalkung & verminderte Bewegung
  • Bewegungsunlust bis hin zur Verweigerung
  • Ataxie

Behandlung der Nackenbandverkalkung:

 

Es liegen nur wenige verlässliche Ergebnisse zur Behandlung von Nackenbandverkalkungen vor.

Grundsätzlich bieten sich folgende Therapieansätze an:

 

Veterinärmedizin:

 

  • extrakorporale Stoßwellentherapie
  • ultraschallgekoppelte, extrakorporale Stoßwellentherapie

 

Naturheilkunde:

 

  • Akupunktur
  • Blutegeltherapie

 

Interdisziplinär:

 

 

Ergänzend: Bei einer Nackenbandverkalkung ist das Hufschmied-Intervall um mindestens eine Woche zu verkürzen, um perfektes Abrollen der Vorderzehen gewährleisten zu können!

Sommerekzem

Das Sommerekzem ist eine Hauterkrankung bei Pferden, die vermehrt in den Monaten April-Oktober in Erscheinung tritt.

Pferde und Ponys der unterschiedlichsten Rassen sind gleichermaßen betroffen.

Als Hauptursache gelten Stiche der sog. Gnitzen oder Kriebelmücken, wobei  nicht der mechanische Reiz durch den Stich , sondern die allergische Reaktion auf die Speichelsekrete der Mücke das Auftreten des Ekzems evoziert.

Grundsätzlich sind aber endogene (innere) wie exogene (äußere) Faktoren zu berücksichtigen, die dieses Krankheitsbild charakterisieren. Stoffwechselstörungen, Stress und Überempfindlichkeiten sind ebenso beeinflussend und zeigen die tatsächliche Komplexität der Erkrankung, die der Neurodermitis beim Menschen von der Symptomatik her sehr zu ähneln scheint.

Eine genetische Disposition in Form von Vererbbarkeit der Veranlagung / Allergieneigung zum Sommerekzem kann nicht ausgeschlossen werden.

Beim Pferd sind die Körperstellen mit senkrechter Behaarung wie Schweifrübe und Mähnenkamm am häufigsten betroffen.

Die dämmerungsaktiven Mücken begründen die Unruhe betroffener Pferde in den frühen Morgen, -sowie späten Abendstunden.

Klinisches Bild:

  • Panik bei heranfliegenden Kriebelmücken
  • innere Unruhe in Abendstunden
  • starker Juckreiz -> dadurch scheuern an harten Gegenständen ohne Unterlass bis wunde, kahle Stellen entstehen
  • Schwellungen am Haaransatz
  • Haarausfall

Achtung! Ähnliche und teilweise identische Symptome zeigen sich auch bei anderen Krankheitsbildern, wie z.B. Wurm,-und Ungezieferbefall, Pilzerkrankungen, als Folge von Mineralstoffmangel oder Mangel an Spurenelementen!

Diagnose:

Klinisches Bild, durch Blutbild Ausschluss anderer möglicher Krankheitsbilder

Behandlung:

Allgemein:

  • eingeschränkter Weidegang( Morgen und Abendstunden aussparen)
  • artgerechte Bewegung
  • Ekzemerdecke mit Hals und Brustteil und ggf, Kopfteil für Ekzemer
  • zur Fliegenabwehr Sprays oder Gels verwenden

Fütterungsempfehlung:

  • Verzicht auf eiweissreiches Futter
  • Spezialfuttermittel für Ekzemer verwenden
  • Kräuterzusätze wie Algenmikronat beimischen

 

Veterinärmedizin:

  • Kortikosteroide
  • Histamine
  • Einreibungen mit Lotionen und Ölen
  • Behandlung eventuell vorhandener Sekundärinfektionen

Homöopathie:

  • Arsenicum album in ansteigender Potenz, – Sulfur C30 (jeden dritten Tag 10 Tropfen),
  • Acidum fluoricum D6, -Berberis D6 ( bei nässenden Ekzemen),
  • Alleosal: Apis mellifica C6, Arsenicum jodatum C12, Urtica urens C6 ( subkutan injiziert)
  • Dermisal: Sulfur C 30 (subkutan injiziert)
  • Einreibungen mit Öl, geeignet ist Fischöl gemischt mit Pflanzenöl oder auch geruchsneutrales Babyöl

Alternative Behandlungsmethoden:

Eine direkte Behandlungsmethode des frischen Stichs der Kriebelmücke aus dem Humanbereich ist die Nutzung von Wärme. Hier kommt „Bite away“ bspw. zum Einsatz. Komplett ohne Chemie wird durch die lokale Erhitzung des frisch gestochenen Bereiches (Gerinnung der Proteine). Wird beim Menschen bei der DLRG eingesetzt.In der TCM wird kann hier eine Art  Moxibustion verwendet werden. Der Juckreiz ist durch die punktuelle Wärmebehandlung sofort weg und das Scheuern des Pferdes mit dem Hang zum Sommerekzem entfällt natürlich.