Gallen

Gallen ( Gelenksgallen)

 

Gallen sind beulenartige Verdickungen an den Gelenken, wobei eine Umfangsvermehrung der synovialen Strukturen eines Gelenkes zugrunde liegt, welche wiederum durch eine entzündliche Vermehrung der Synovia hervorgerufen wird. Im Gelenk haben sich meist Splitter von Knochen oder Knorpel gelöst, sind nun innerhalb des Gelenkes frei beweglich und reizen die Gelenkschleimhaut, die daraufhin vermehrt o.g. Synovialflüssigkeit erzeugt um Reibung zu minimieren und uneingeschränkte Funktion des jeweiligen Gelenkes wiederherzustellen.

Ein ständiger Druck von außen, z.B. bei zu eng anliegenden Bandagen kann ebenfalls eine Vermehrung der Gelenkflüssigkeit im Gelenksinneren veranlassen, generell sind exogene traumatische Einflüsse bei der Entstehung von Gallen zu berücksichtigen, wie bspw. Langer Transport im engen Hänger, Stöße gegen Hindernisse beim Springen, Stöße oder Druck der Eisen gegen Gelenke der anderen Gliedmaße etc.

 

Unsachgemäßes Reiten und Überbelastung können als Ursache ebenfalls in Betracht gezogen werden.

Gallen können die Größe von Bällen annehmen, man kann entweder weiche oder harte Gallen tasten, wobei  unter der Haut verschiebliche, weiche Gallen in der Regel harmlos sind , harte Gallen können hingegen bei verschiedenen Bewegungsausführungen hinderlich sein und entzündliche Reaktionen hervorrufen.

Bestehen Gallen über einen langen Zeitraum können sie verhärten, dies geschieht durch Einlagerung von Bindegewebe.

 

Vor allem sind Gallen an den Sprung,-Fessel,-oder Kniegelenken lokalisiert.

Man unterscheidet anhand ihrer Lokalisation namentlich zwischen:

 

  • Sprunggelenkgalle
  • Kreuzgalle
  • Stollbeuge
  • Piephacken
  • Fesselgelenksgalle
  • Kurbengalle
  • Knieschwamm
  • Genickbeule
  • Eiergalle

 

Klinisches Bild von Gallen

  • Schwellungen
  • lokal erhöhte Temperatur
  • Lahmheit
  • Berührungsempfindlichkeit
  • Schmerzen

 

Behandlung von Gallen

Generell: moderate, regelmässige Bewegung !

 

Veterinärmedizin:

  • entzündungshemmende Medikamente
  • schmerzlindernde Medikamente
  • Cortisoninjektion
  • Hyaluronsäure-Injektion
  • Gelenkspülungen mit isotonen Lösungen

 

 

 

Naturheilkunde:

  • Umschläge mit Arnica und Rhus tox.
  • Beinwell, Mädesüß wirken entzündungshemmend und blutreinigend

 

Homöopathie:

  • Natrium sulfuricum D6
  • Ferrum phosphoricum D12
  • Strontium Carbonicum C200 ( 1 mal täglich/5 Tage)
  • Silicea C 200 ( 1 mal täglich/ 7 Tage)
  • Kalium Bichromicum C30 ( 1 mal täglich / 10-18 Tage)
  • Ruta C200 ( 2 mal täglich 5 Tage)
  • Bryonia C30 ( 4 mal täglich / 3 Tage)
  • Apis C30 ( 4 mal täglich / 3 Tage)
  • Rhus toxicodendron C 1000 ( 1 mal täglich/ 5 Tage)

Nackenbandverkalkung

Die Nackenbandverkalkung beim Pferd

 

Verkalkung der beiden Genickschleimbeutel im Bereich des Nackenbandes, mit unklarer Ursache.

Häufig betroffen sind Dressur- und Springpferde aller Alters- und Leistungsklassen.

Als mögliche Ursache wird über eine zu enge Haltung im Genick beim Einreiten als Jungpferd spekuliert, was jedoch bislang weder bestätigt ist noch als nachgewiesen gilt.

Eine Nackenbandverkalkung kann zu einer dauerhaften Beeinträchtigung des Leistungsverhalten und der Reitbarkeit werden, Therapieresistenz kann nicht selten zur vollkommenen Unbrauchbarkeit bei Reit- und Sportpferden führen.

 

Diagnose der Nackenbandverkalkung:

 

röntgenologische Veränderungen im Bereich der Halswirbelsäule

 

Klinisches Bild der Nackenbandverkalkung:

 

  • Bewegungseinschränkungen im Bereich der Halswirbelsäule
  • Steifheit
  • Schwellungen im Bereich der Halswirbelsäule
  • Schmerzen
  • Koordinationsverlust
  • Abwehrreaktionen gegen Zügelführung
  • Entzündungen der Schleimbeutel
  • Versteifung durch Verkalkung & verminderte Bewegung
  • Bewegungsunlust bis hin zur Verweigerung
  • Ataxie

Behandlung der Nackenbandverkalkung:

 

Es liegen nur wenige verlässliche Ergebnisse zur Behandlung von Nackenbandverkalkungen vor.

Grundsätzlich bieten sich folgende Therapieansätze an:

 

Veterinärmedizin:

 

  • extrakorporale Stoßwellentherapie
  • ultraschallgekoppelte, extrakorporale Stoßwellentherapie

 

Naturheilkunde:

 

  • Akupunktur
  • Blutegeltherapie

 

Interdisziplinär:

 

 

Ergänzend: Bei einer Nackenbandverkalkung ist das Hufschmied-Intervall um mindestens eine Woche zu verkürzen, um perfektes Abrollen der Vorderzehen gewährleisten zu können!

Sommerekzem

Das Sommerekzem ist eine Hauterkrankung bei Pferden, die vermehrt in den Monaten April-Oktober in Erscheinung tritt.

Pferde und Ponys der unterschiedlichsten Rassen sind gleichermaßen betroffen.

Als Hauptursache gelten Stiche der sog. Gnitzen oder Kriebelmücken, wobei  nicht der mechanische Reiz durch den Stich , sondern die allergische Reaktion auf die Speichelsekrete der Mücke das Auftreten des Ekzems evoziert.

Grundsätzlich sind aber endogene (innere) wie exogene (äußere) Faktoren zu berücksichtigen, die dieses Krankheitsbild charakterisieren. Stoffwechselstörungen, Stress und Überempfindlichkeiten sind ebenso beeinflussend und zeigen die tatsächliche Komplexität der Erkrankung, die der Neurodermitis beim Menschen von der Symptomatik her sehr zu ähneln scheint.

Eine genetische Disposition in Form von Vererbbarkeit der Veranlagung / Allergieneigung zum Sommerekzem kann nicht ausgeschlossen werden.

Beim Pferd sind die Körperstellen mit senkrechter Behaarung wie Schweifrübe und Mähnenkamm am häufigsten betroffen.

Die dämmerungsaktiven Mücken begründen die Unruhe betroffener Pferde in den frühen Morgen, -sowie späten Abendstunden.

Klinisches Bild:

  • Panik bei heranfliegenden Kriebelmücken
  • innere Unruhe in Abendstunden
  • starker Juckreiz -> dadurch scheuern an harten Gegenständen ohne Unterlass bis wunde, kahle Stellen entstehen
  • Schwellungen am Haaransatz
  • Haarausfall

Achtung! Ähnliche und teilweise identische Symptome zeigen sich auch bei anderen Krankheitsbildern, wie z.B. Wurm,-und Ungezieferbefall, Pilzerkrankungen, als Folge von Mineralstoffmangel oder Mangel an Spurenelementen!

Diagnose:

Klinisches Bild, durch Blutbild Ausschluss anderer möglicher Krankheitsbilder

Behandlung:

Allgemein:

  • eingeschränkter Weidegang( Morgen und Abendstunden aussparen)
  • artgerechte Bewegung
  • Ekzemerdecke mit Hals und Brustteil und ggf, Kopfteil für Ekzemer
  • zur Fliegenabwehr Sprays oder Gels verwenden

Fütterungsempfehlung:

  • Verzicht auf eiweissreiches Futter
  • Spezialfuttermittel für Ekzemer verwenden
  • Kräuterzusätze wie Algenmikronat beimischen

 

Veterinärmedizin:

  • Kortikosteroide
  • Histamine
  • Einreibungen mit Lotionen und Ölen
  • Behandlung eventuell vorhandener Sekundärinfektionen

Homöopathie:

  • Arsenicum album in ansteigender Potenz, – Sulfur C30 (jeden dritten Tag 10 Tropfen),
  • Acidum fluoricum D6, -Berberis D6 ( bei nässenden Ekzemen),
  • Alleosal: Apis mellifica C6, Arsenicum jodatum C12, Urtica urens C6 ( subkutan injiziert)
  • Dermisal: Sulfur C 30 (subkutan injiziert)
  • Einreibungen mit Öl, geeignet ist Fischöl gemischt mit Pflanzenöl oder auch geruchsneutrales Babyöl

Alternative Behandlungsmethoden:

Eine direkte Behandlungsmethode des frischen Stichs der Kriebelmücke aus dem Humanbereich ist die Nutzung von Wärme. Hier kommt „Bite away“ bspw. zum Einsatz. Komplett ohne Chemie wird durch die lokale Erhitzung des frisch gestochenen Bereiches (Gerinnung der Proteine). Wird beim Menschen bei der DLRG eingesetzt.In der TCM wird kann hier eine Art  Moxibustion verwendet werden. Der Juckreiz ist durch die punktuelle Wärmebehandlung sofort weg und das Scheuern des Pferdes mit dem Hang zum Sommerekzem entfällt natürlich.

Mauke

Mauke  (Fesselekzem / bakterielle Hautentzündung in der Fesselbeuge)

Verantwortlich sind verschiedene, unspezifische Erreger, am häufigsten betroffen sind Pferderassen mit langem Fesselbehang wie z.B. Friesen, Tinker, versch. Robustrassen, die an den Fesseln rassebedingt eine unnatürlich hart verhornte Haut haben,, diese starke Hornhautbildung stört somit den gesunden Feuchtigkeitshaushalt dieser Pferde, Risse oder kleinste Störungen in der Haut begünstigen das Einnisten der Erreger. Als zusätzlich förderlich für Mauke gelten unpigmentierte Fesseln ( weiße Abzeichen). Ein vermehrtes Auftreten ist zudem saisonal in den Wintermonaten zu beobachten, dauerhafte kalte Nässe gilt dafür als verantwortlich, spontane Heiliungstendenz eher selten zu sehen daher neigt zur Chronifizierung.

 

Klinisches Bild:

Wunde, stark juckende, gerötete Haut; übelriechendes Sekret; harte, schorfige Krusten, in denen sich die Entzündung nach untenhin ausbreitet, es entstehen tiefe Löcher, die Beine schwellen in diesem Stadium an, Bewegung fördert Rückgang der Schwellungen; durch die Schwellung entstehen Schmerzen und das Pferd kann lahmen; durch chronischen Entzündungsreiz können über langen Zeitraum die obersten Hautschichten vollständig zerstört werden;

 

 

Behandlung:

Allgemein: Hygiene der Fesselbeuge intensivieren,  Krusten mit fetthaltiger Salbe einreiben, Wunden desinfizieren ( z.B. mit Jod), Verzicht auf Bandagen und Gamaschen, moderate Bewegung,


Veterinärmedizin:

 

Labor:  und Blutbild können mehrere Bakterienarten differenzieren, neben Bakterien kommen Pilze, Milben, Allergien und Viren in Frage, sodann kann anhand der Ursache gezielte Therapie erfolgen wie z.B. Antibiotika, Waschungen mit Mediakemtenlösung etc…

 

Häufig vorkommende kombinierte Infektion verlangt kombinierte Therapieansätze

 

Homöopathie:

Einreibung mit Traumeel-Salbe,Aloe Vera, Ringelblumensalbe, Teebaumöl, Kamilleextrakt,        Retterspitz-Heilsalbe, Sulfur C30 ( täglich 10 Globuli),

Thuja D 12 ( 3 mal täglich ), Panalog ( Kortisonhaltige Salbe),

 

Prophylaxe:

 

Bei Mauke sind die Haltungsbedingungen zu optimieren; d.h. Vermeidung von feuchtem Einstreu; regennasse Weiden ebenso vermeiden wie matschige Paddocks; häufigeres Misten bei Boxenhaltung; Hygienebedingungen grundsätzlich verbessern; zu langen Fesselbehang pflegen und ggf. kürzen;

– kleereiche, fette Weiden meiden

Hilfreich sicher auch die 10 Tipps bei Mauke

 

 

 

Ladendruck

Im weiteren Sinne zählt der Ladendruck zu den Erkrankungen des Pferdes, im engeren Sinne ist es eher als unsachgemäße Behandlung des Pferdes zu bezeichnen.

Die Lade befindet sich im Maul des Pferdes, im Unterkiefer zwischen Schneide,-und Hackenzähnen, dieser zahnlose Raum ist einerseits sehr empfindlich, andererseits werden eben dort Trense und Mundstücke gut angelegt werden, was bei nicht geeignetem Material den Ladendruck auslösen kann. Eine Erkrankung liegt in dem Sinne vor, als dass dadurch eine Entzündung ( akut oder chronisch ) entstehen kann, präzise gesagt handelt sich im medizinischen Sinne also um eine mechanisch ausgelöste, lokale Mundschleimhautentzündung.

Als Auslöser des Ladendruckes können also falsch sitzende oder unpassende Mundstücke ebenso gesehen werden wie harte und heftige Zügelführung.

 

Klinisches Bild:

Entzündete Mundschleimhaut; offene, blutige Wunden; eitrige oder blutige Geschwüre; nicht selten Knochenaufreibungen; Schmerzen; Wehrhaftigkeit gegen Anlegen der Zäumung, Überreaktion bei Zügelführung, Empfindlichkeit im Diastema erhöht

 

Behandlung:

Grundsätzlich besteht die Therapie aus der Vermeidung der Ursachen!

 

Veterinärmedizin:

ratsam ist eine Behandlung durch einen auf Pferde spezialisierten Zahnarzt/ Pferdezahnarzt/ Horse Dentist

 

Naturheilkunde / Homöopathie:

– Traumeel als Tablettenform ( bis zu 10 Stück am Tag)

– Traumeelsalbe im Mund einreiben ( mehrmals am Tag)

 

Prophylaxe / Vorbeugung:

 

Auf eine sanftere Zügelführung ist zu achten bei gut sitzenden, der Größe und Beschaffenheit des jeweiligen Pferdemauls angepassten Mundstücks.

Ruhephasen für das Pferd einplanen (gilt besonders für Schulpferde, Kutschpferde),

regelmäßige Kontrolle des Zahnfleisches, auch zwischenzeitliches reiten mithilfe Trense ohne Mundstück (bei guter Führigkeit) zu empfehlen

 

Fliegen-Spray selbst gemacht mit Bachblüten

Tierheilpraktiker Ausbildung

Der Sommer kommt und mit ihm wieder das leidige Fliegen– und Ungeziefer-Problem. Neben den am Markt verfügbaren unzähligen Fliegensprays, die unterschiedlich effektiv und teuer sind, besteht auch die Möglichkeit, ein Fliegen-/Ungezieferspray selbst herzustellen. Hierfür benötigt man einen Sprühvernebler, welchen Sie u.a. im Baumarkt erhalten.

Diesen befüllen Sie mit:

1 Liter Wasser

10 ml Lavendelöl

10 ml Thymianöl

20 ml Citronellöl

20 ml Teebaumöl

20 ml Knoblauchöl

20 Tropfen Crab Apple

20 Tropfen Centaury

Vor jeder Verwendung kräftig schütteln, damit sich die Inhaltsstoffe wieder gut vermischen und das Pferd mit der selbstgemachten Fliegenabwehr einsprühen!

Die Wirksamkeit können Sie gut überprüfen, wenn Sie ihr Pferd zusammen mit anderen unbehandelten oder anders behandelten Pferden auf die Weide stellen.

Sommerekzem Pferd

Sommerekzem – Ursache:

Das Sommerekzem entsteht durch die allergische Reaktion vom Pferd durch den Speichel von Insekten bei Insektenstichen. Hierbei sind Kribelmücken und Gnitzen häufige Verursacher. Die juckenden Stellen werden durch die Pferde wundgescheuert und es kann zu Sekundärinfektionen kommen. Insbesondere Islandpferde / Islandponys sind häufig von dieser Krankheit befallen.

Sommerekzem – Behandlung:

Zur Prophylaxe werden neben dem Einsatz von speziellen Ekzemer-Decken auch diverse Mittel (Sprays, Salben, etc.)angeboten, die den Befall des Pferdes durch die Insekten verhindern sollen. Diese sind mehr oder weniger wirksam.

Sommerekzem – Homöopathie / Phytotherapie

Im Bereich der Homöopathie wird beim Sommerekzem des Pferdes Apis Mellifica C 6, Arsenum jodatum C 12, Sulfur C 30 und Urtica urens C 6 durch den Tierheilpraktiker eingesetzt.

Phytotherapeutisch werden Kräuter vom Tierheilpraktiker eingesetzt, die Leber – Löwenzahnkraut, Nieren – Brennessel und Magen-Darm – Knoblauch stärkend bzw. reinigend wirken.

Hinweis:

Das Verabreichen von homöopathischen oder phytotherapeutischen Mitteln sollte nicht ohne Ausbildung und sonst nur unter Rücksprache mit einen TA / Tierheilpraktiker erfolgen. Weitere Informationen zum Sommerekzem hier.

Wundversorgung

Tierheilpraktiker Ausbildung

Zur Desinfektion offener Wunden durch den Tierheilpraktiker können Iod, Braunol oder Cudan eingesetzt werden. Wenn nicht seitens des Tieraztes genäht werden soll, kann auch 3%ige Wasserstoffperoxid-Lösung eingesetzt werden.

Braunol verzögert die Wundheilung beim Anlegen vom Wundverband. (Verdünnung auf 1%ige-Lösung als Alternative)

Offene Wunden sollten wenn möglich offen gelassen werden. Dies ist allerdings gerade im Bereich des Hufes beim Pferd, wie auch bei der Pfote bei Hund und Katze nicht nicht ratsam.

Oberflächliche, nicht nässende Wunden können mit Alu-Spray behandelt werden.

Bei schlecht heilenden Wunden hat sich die homöopathische NeyDin F-Salbe bewährt.

Bekannt und bewährt ist auch der Einsatz von LebertranZink-Salbe.

Zellen – Oberfläche von Zellen

Tierheilpraktiker Ausbildung

 

 

 

 

Oberfläche der Zellmembran

  • Mikrovilli
    • stäbchenförmige Ausstülpungen der Zellmembran
    • Dienen der Vergrößerung der Zelloberfläche
    • dienen der Resorption (Darmepithel, Nierentubuli)
    • dienen der Sekretion (Magen -> Belegzellen (Salzsäureherstellung)
    • Synonym: Bürstensaum
  • Stereozilien
    • Wimpern (syn)
    • Kommen auf Sinneszellen vor (bspw. Innenohr)
    • lange, steife Fortsätze
  • Kinozilien
    • Flimmerhaare (syn)
    • einzeln oder in Büscheln
    • Nasennebenhöhlen, Respirationstrakt (Atemwege), Bronchien, Eileiter
    • Geißeln oder Flagnellen
      • spezialisierte Kinozilien
        • bis zu 50 mükrometer lang werden können (Schwanzstücke der Spermien)