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Bachblüten gegen Sommerekzem beim Pferd

Tierheilpraktiker Ausbildung

Tierheilpraktiker Ausbildung

Bei der Behandlung des Sommerekzems beim Pferd können unter anderem Bachblüten eingesetzt werden. Ein Rezept hierfür ist:

100 ml Olivenöl (kaltgepresst)

20 ml Lavendelöl

15 ml Teebaumöl

10 Tropfen Crab Apple

10 Tropfen Beech

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Sommerekzem Pferd – Ausbildung Tierheilpraktiker

Sommerekzem – Ursache:

Das Sommerekzem entsteht durch die allergische Reaktion vom Pferd durch den Speichel von Insekten bei Insektenstichen. Hierbei sind Kribelmücken und Gnitzen häufige Verursacher. Die juckenden Stellen werden durch die Pferde wundgescheuert und es kann zu Sekundärinfektionen kommen. Insbesondere Islandpferde / Islandponys sind häufig von dieser Krankheit befallen.

Sommerekzem – Behandlung:

Zur Prophylaxe werden neben dem Einsatz von speziellen Ekzemer-Decken auch diverse Mittel (Sprays, Salben, etc.)angeboten, die den Befall des Pferdes durch die Insekten verhindern sollen. Diese sind mehr oder weniger wirksam.

Sommerekzem – Homöopathie / Phytotherapie

Im Bereich der Homöopathie wird beim Sommerekzem des Pferdes Apis Mellifica C 6, Arsenum jodatum C 12, Sulfur C 30 und Urtica urens C 6 durch den Tierheilpraktiker eingesetzt.

Phytotherapeutisch werden Kräuter vom Tierheilpraktiker eingesetzt, die Leber – Löwenzahnkraut, Nieren – Brennessel und Magen-Darm - Knoblauch stärkend bzw. reinigend wirken. 

Hinweis:

Das Verabreichen von homöopathischen oder phytotherapeutischen Mitteln sollte nicht ohne Ausbildung und sonst nur unter Rücksprache mit einen TA / Tierheilpraktiker erfolgen.

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Pferd – Mauke – Behandlung und Vorbeugung

Definition Mauke

Die Mauke (Schmutzmauke) ist eine Entzündung an der Fesselbeuge des Pferdes. Pferde mit langem Behang an der Fesselbeuge sind häufiger betroffen, da der Behang bessere Voraussetzung für die auslösenden Bakterien bietet. Gerade in der kalten Jahreszeit  kommt es u.a. durch die Nässe zur Entwicklung eines Nährbodens, welcher auch Sekundärinfektionen mit nach sich ziehen kann. Sichtbar wird die Infektion durch wunde, juckende, übel riechende Hautstellen an der Fesselbeuge. Wir die Mauke nicht behandelt so kann dies sogar zu Bewegungseinschränkungen führen. Auslöser kann aber auch eine zu fette Weide (Fütterungsmauke) oder zu übertriebene Reinlichkeit sein (Warum sollte es sich bei den Tieren auch anders verhalten, als bei den Menschen… ?).

Behandlung Mauke

Die Mauke beim Pferd wird traditionell mit Einsatz von Zinksalbe behandelt. Auch Umschläge mit Sauerkraut haben sich bewährt. Umschläge und Angüsse von Rivanol finden auch Einsatz.

Auch über erfolgreiche Behandlung mit Aloe-Vera-Creme und Teebaum-Öl wird berichtet.

Im Bereich der Homöopathie wird Arsenicum album D6 oder Graphites bei Mauke eingesetzt.

Die betroffenen Stellen am Pferd sind vorab mit einer milden Shampoo-Lösungen oder Wasserstoffperoxid 3% Lösung gereinigt werden.

Teilweise muss auch über eine Änderung des Futters nachgedacht und auf mineralhaltigeres Futter nachgedacht werden.

Ferner sind Leber- und Nierenfunktionen abzuprüfen. Ggf. ist eine Unterstützung der Funktion anzuraten.

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Milben – Bekämpfung bei Pferd und Hund

Ausbildung Tierheilpraktiker Pferd, Hund, Katze

Ausbildung Tierheilpraktiker Pferd, Hund, Katze

Für den Kampf gegen Milben(Räudemilben) bei den Haustieren haben sich Ballistol-Öl und Calendula-Öl bewährt.

Weiterhin wird in der Homöopathie für Tiere u.a. Sulfur D12 (kurzeitig) oder Apis D30 (prophylaktisch) eingesetzt.

Ursache für den Milbenbefall ist oftmals ein geschwächtes Immunsystem. Eine Blutuntersuchung ist demnach anzuraten.

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Wundversorgung – Ausbildung Tierheilpraktiker

Tierheilpraktiker Ausbildung

Tierheilpraktiker Ausbildung

Zur Desinfektion offener Wunden durch den Tierheilpraktiker können Iod, Braunol oder Cudan eingesetzt werden. Wenn nicht seitens des Tieraztes genäht werden soll, kann auch 3%ige Wasserstoffperoxid-Lösung eingesetzt werden.

Braunol verzögert die Wundheilung beim Anlegen vom Wundverband. (Verdünnung auf 1%ige-Lösung als Alternative)

Offene Wunden sollten wenn möglich offen gelassen werden. Dies ist allerdings gerade im Bereich des Hufes beim Pferd, wie auch bei der Pfote bei Hund und Katze nicht nicht ratsam.

Oberflächliche, nicht nässende Wunden können mit Alu-Spray behandelt werden.

Bei schlecht heilenden Wunden hat sich die homöopathische NeyDin F-Salbe bewährt.

Bekannt und bewährt ist auch der Einsatz von Lebertran-Zink-Salbe.

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Hufrehe beim Pferd – Huf-Erkrankung – Symptome, Fütterung und Behandlung

Hufrehe ist eine aseptische Entzündung der Huflederhaut. Meist wird diese durch Stoffwechselprobleme (Eiweiß) ausgelöst. Im Extremfall kommt es zu einer Ablösung der gesamten Hufkapsel (Ausschuhen).

Um Hufrehe zu vermeiden muss auf eine ausgewogene Ernährung und Bewegung geachtet werden. Gerade beim Futterwechsel und beim Anweiden ist Vorsicht geboten.

Mögliche Symptome der Hufrehe

 

Symptome für Hufrehe ist die Erwärmung vom Huf einhergehend mit geschwollenem Kronrand, einem klammen Gang und Problemen beim engen Wenden des Pferdes. Eine mittels Hufzange durchgeführte Untersuchung führt zu erhöhter Schmerzhaftigkeit. Der Puls und die Atemfrequenz steigt an.

Je nach Befall der Hufe mit Hufrehe, stellt sich Verhalten des Pferdes dar. Ist ein Huf betroffen, so wird dieses geschont, in dem es hochgehalten wird. Ansonsten wird das Körpergewicht bei vorderem Befall nach hinten verlagert bzw. umgekehrt.

Existieren akute Hufrehe, so wird das Pferd Bewegung verweigern und ggf. bedingt durch die Schmerzen das Fressen verweigern.

In jedem Fall ist der Tierarzt umgehend zu informieren.

Fütterung bei Hufrehe

 

Das Futter ist umzustellen. Die Fütterung sollte auf Rauhfutter (Stroh, Heu) ggf. ergänzt durch einen geringen Anteil von Möhren und Äpfeln umgestellt werden, da dieses Futter einen niedrigen Eiweißgehalt besitzt (im Gegensatz zu Hafer oder frischem Gras) . Bei erhöhten Enegiebedarf sollte auf fettreiche (nicht eiweissreiche!) Futtermittel zurückgegriffen werden. Ein weicher Untergrund erleichtert das Stehen des Pferdes. Stress ist unbedingt zu vermeiden.

Behandlung der Hufrehe

 

Die Behandlung der Rehe erfolgt einerseits, indem die Durchblutung gefördert wird, andererseits die Schmerzen gelindert werden. Hierbei kommen Heparin, Acetylsalicylsäure oder Ginkgo Bilboa zum Einsatz.

Neben den tierärztlichen Therapieformen, wie Rehegipse, oder durch einen Hufschmied (Bearbeitung der Trachten, Keile, Rehebeschlag, etc.) gibt es auch typische Therapieformen des Tierheilpraktikers, wie Einsatz Blutegel, Homöopathie oder Aderlass.

Aus dem homöopathischen Bereich finden Calcium floratum, Urtica Urens, Nux vomica und Ginkgo bilboa Einsatz.

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Strahlfäule beim Pferd – Mittel und Vorbeugung – Von Zahnpasta bis Homöopathie

Als Ursache für die Entstehung der Strahlfäule beim Pferd wird die mangelnde Hygiene beschrieben. Allerdings kann hier nicht die Hygiene in den Boxen bzw. die Pflege der Hufe ausschließlich als Ursache festgemacht werden. Auch eine intensive Haltung in Paddocks führt gerade in der feuchten aber auch kalten Jahreszeit (Herbst, Winter und Frühjahr) zu diesem Problem.

Generell ist bei Gefahr von Strahlfäule auf ein penibles Auskratzen des Hufes (ggf. mit zusätzlicher Reinigung durch Kernseife) zu achten. Gleichzeitig regt die Bewegung auf festen Untergrund die Durchblutung des Hufes an, was sich wiederum positiv auf den Strahl auswirkt.

Ist die Strahlfäule ausgebrochen, hilft in leichten Fällen das Einbringen einfacher Zahnpasta in die Strahlzwischenräume.
In schweren Fällen helfen Jodoformäther, Kupfersulfat oder Wasserstoffperoxid (Apotheke).

Ziel ist das Austrocknen des Strahls um den verantwortlichen Bakterien (und Pilzen) das Millieu zu entziehen.

Als homöopathisches Mittel kann bspw. Silicea D6 bei Strahlfäule zum Einsatz kommen. Auch der Einsatz von Propolis-Tinktur ist denkbar.

Damit ausreichende Stoffe zur Regeneration im Organismus beim Pferd vorhanden sind, bietet sich ggf. die Fütterung von Biotin an.

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