Wichtige medizinische Vor- und Nachsilben – Teil 2

Hier nun der zweite Teil der medizinischen Vor- und Nachsilben:

Osteo (Knochen)

  • Osteoporose (Knochenschwund)
  • Osteomalazie (Knochenerweichung)
  • Osteomyeletis (Knochenmarksentzündung)

 

Para (neben)

  • paravenös (neben der Vene)
  • paravertebral (neben der Wirbelsäule)

 

Phleb (Vene)

  • Phlebitis (Venenentzündung)   (Thrombo -> Blutgerinsel)
  • Phlebografie (Röntgen-Kontrastmitteldarstellung der Venen)

 

Anal (Schmerz)

  • Analgesie (Schmerzbekämpfung)
  • Analgetika (Schmerzmittel)

 

Ektomie (operative Entfernung eines Organs)

  • Appendektomie (Entfernung des Blinddarms)
  • Zystektomie (Gallenblasenentfernung)

 

Sub (unter)

  • sublingual (unter die Zunge)
  • subcutis (Unterhautfettgewebe)

 

Tachy (schnell)

  • Tachykardie (schneller Puls)
  • Tachypnoe (beschleunigte Atmung)

 

Poese (Bildung)

  • Haemotopoese (Blutbildung)
  • Erythorpoese (Bildung der roten Blutkörperchen)

Wichtige medizinische Vor- und Nachsilben – Teil 1

Während Ihrer Ausbildung zum Tierheilpraktiker oder auch im „normalen“ Leben weden Sie häufig mit wiederkehrenden Wortsilben im medizinischen Bereich konfrontiert werden. Diese wenn auch unvollständige Aufstellung soll Ihnen eine Übersetzung an die Hand geben.

Anti (gegen)

  • Antibiotika
  • Antidiabetika
  • Antidot (Gegenmittel)

 Arthr (Gelenk)

  • Arthritis (Gelenkentzündung)
    • Gonarthritis (Knie)
    • Coxathritis (Hüfte)
    • Polyarthritis (mehrere/wechselnde Gelenke)

 Brady (langsam, verlangsamt)

  • Bradykardie (verlangsamter Puls)

 Chol (Galle)

  • Cholangitis (Entzündung der Gallenwege)
  • Cholezitis (Gallenblasenentzündung)

 Extra (außerhalb)

  • extrazellulär (außerhalb der Zelle)

 Fibro (Bindegewebe betreffend )

  • Fibrose (Vermehrung von Bindegewebe)
  • Fibrom (gutartige Bindegewebgeschwulst)
  • Fibrozyten (Bindegewebszellen)

 Häm (Blut)

  • Hämatom (Bluterguß)
  • Hämoglobin (roter Blutfarbstoff in den Erythrozyten)
  • Hämaturie (Blut im Urin)

 Hemi (halbseitig)

  • Hemisphäre (Gehirnhälfte)
  • Hemilegie (Halbseitenlähmung (auch Hemiparese))

 hyper  (Gegenteil von hypo, über)

  • Hypertonie (Bluthochdruck)
  • Hyperthyriose (Schilddrüsenüberfunktion)
  • Hypercholesterinämie (erhöhter Cholesterinspiegel im Blut)

 Intra (innerhalb)

  • intravenös (in die Vene)
  • intracutan (in die Haut) cutis (Haut)
  • intramuskulär (in die Muskeln)
  • intraglutäal (in den Gesäßmuskel)

 itis (Entzündung)

  • Gastritis
  • Arthritis
  • Appendizitis (Blinddarmentzündung)
  • Sinusitis (Nasennebenhöhlenentzündung)

Paracelsus

Tierheilpraktiker Ausbildung

Die Paracelsus-Schulen bieten diverse Studienprogramme für die Ausbildung zum Tierheilpraktiker an. Eine Ausbildung kann im Wochenend-, Abend- oder im Heim-Kombistudium stattfinden.

Liegen keine medizinischen Grundkenntnisse vor, ist die Teilnahme an einem zentralen Grundlagen-Lehrgang und/oder die Vorbereitung über Lernunterlagen möglich.

Beim Wochenendstudium kann die Ausbildung nebenberuflich erfolgen.

Der Umfang der Ausbildung beläuft sich auf 42 Wochenendseminare und 12 Praktika

Die Ausbildung dauert 24 Monate.

 

Auch das Abendstudium kann nebenberuflich absolviert werden.

Der Umfang der Ausbildung beläuft sich auf 60 Abendseminare und 12 Praktika

Die Ausbildung dauert ebenfalls 24 Monate.  

 

Ein Heim-Kombistudium ist ebenfalls möglich, hier wird Präsenzunterricht mit sonstigen Lernunterlagen inklusive Selbstkontrollaufgaben kominiert.

 

Die Lehrinhalte umfassen u.a. die Bereiche

 

  • Anatomie, Physiologie, Pathologie
  • Anamnese
  • artgerechte Tierhaltung
  • artspezifische Tierpsychologie
  • Ernährung und Diätetik Hund, Katze, Pferd
  • Labor-Untersuchungen
  • Homöopathie
  • Neuraltherapie
  • Hydrotherapie
  • Phytotherapie
  • Bachblütentherapie
  • Akupunktur

 

Die Zahlung der Gebühren für den Lehrgang kann u.a. in Vorrauszahlung oder monatlichen Raten erfolgen.

Tierheilpraxis Tina Dambach – Tiere natürlich heilen – Pressemitteilung

Pressemitteilung vom 14.10.2009

Wurden Heilpraktiker oder Homöopathen früher noch für Ihre Arbeit belächelt, sind ihre Behandlungsmethoden heute als Alternative zur Schulmedizin anerkannt. Der Begriff „Naturheilkunde“ vereint viele unterschiedliche Therapieansätze, so wie beispielsweise Akupunktur und die Traditionelle Chinesische Medizin oder auch Ayurveda und Homöopathie.

Die Naturheilkunde blickt auf eine Jahrtausende lange Tradition zurück. Im Zentrum steht der Patient – in seiner Gesamtheit von Körper und Geist. Die Therapie orientiert sich an dessen individuellen Möglichkeiten und Bedürfnissen. Ziel ist die Aktivierung der körpereigenen Fähigkeiten zur Selbstheilung durch natürliche Einflüsse wie Sonne und Luft. Auch über die Ernährung und die Bewegung sowie durch zielgerichtete Gedanken lässt sich eine Selbstheilung positiv beeinflussen.

Nicht nur Menschen stehen die Möglichkeiten der Naturheilkunde zur Verfügung. Auch im Bereich der Veterinärmedizin hat man längst das Potenzial der alternativen Therapiemethoden für sich entdeckt. Die Schulmedizin stößt bei vielen Krankheiten an ihre Grenzen. Eine unnötige Medikation zur Unterdrückung der Symptome ist oftmals die Folge. Werden die Medikamente, wie beispielsweise Antibiotika, wieder abgesetzt, kehren die ursprünglichen Symptome zurück. Der Erfolg einer solchen Behandlung ist gescheitert, da nicht die eigentlichen Ursachen der Beschwerden behandelt wurden, sondern nur deren oberflächliche Ausprägungen.

Naturheilverfahren eignen sich für Erkrankungen unterschiedlicher Art. Psychische Probleme wie z.B. Angstzustände oder Verhaltensauffälligkeiten lassen sich ebenso erfolgreich therapieren wie chronische oder akute Krankheiten und Verletzungen. Auch bei Problemen des Bewegungsapparates, worunter etwa jeder zweite Hund leidet, und bei Magen-Darm-Störungen versprechen Naturheilverfahren Linderung. Bei schwerwiegenden Erkrankungen wie Tumoren oder Knochenbrüchen sowie notwendigen Operationen stößt die Naturheilkunde jedoch an ihre Grenzen. In diesen Fällen ist der Gang zum Tierarzt unvermeidlich. Allerdings eignet sich die Naturheilkunde zur unterstützenden Therapie, um Schmerzen zu lindern oder den Gesamtzustand eines Tieres zu verbessern.

Dabei bildet ein Eingehen auf die Psyche des Tieres die Basis einer jeden Behandlung. Im Rahmen einer sogenannten „Erstanamnese“ untersucht der Therapeut die Vorgeschichte des tierischen Patienten und den Verlauf einer Erkrankung. Auch die vordergründigen Symptome sowie Charakterzüge und Verhaltensweisen eines Tieres fließen in diese erste Analyse mit ein. Eine Blaseninkontinenz muss beispielsweise keine körperliche Ursache haben, sondern das Tier könnte damit ein Aufmerksamkeitsdefizit aufzeigen wollen. Die Verabreichung von Medikamenten bringt in einem solchen Fall keine dauerhafte Linderung der Beschwerden. Nur ein veränderter Umgang mit dem Tier und ein Eingehen auf dessen Bedürfnisse kann die vermeintliche Erkrankung langfristig besiegen.

Die Behandlungsmethoden sind ebenso vielfältig wie die Erkrankungen. Physiotherapie, Massagen und Bewegungstherapie empfehlen sich zur Behandlung von motorischen Störungen. Homöopathie eignet sich besonders dann, wenn die Schulmedizin bei vermeintlich unheilbaren Fällen keine weitere Therapie mehr anbieten kann. Allergien und Atemwegserkrankungen lassen sich ebenso behandeln wie chronische Störungen des Bewegungsapparates. Eine homöopathische Behandlung erfordert viel Einfühlungsvermögen vonseiten des Therapeuten. Mittels verschiedener Analyseverfahren wird das passende „Mittel“ für den Patienten gesucht, welches nur in einer bestimmten Dosierung die gewünschte Wirkung entfaltet.
Eine Therapie mit Schüßler-Salzen basiert auf der Annahme, dass eine Krankheit durch ein Ungleichgewicht der im Körper vorkommenden Mineralsalze hervorgerufen wird. In der Praxis bedeutet dies die Verabreichung jener Mineralsalze, bei denen eine Unterversorgung vorliegt.
Die Pflanzenheilkunde (Phyto-Therapie) setzt auf die heilende Wirkung von Pflanzen und Kräutern, verabreicht in Form von Aufgüssen oder Salben. Anders als bei homöopathischen Maßnahmen entfaltet eine höhere Dosis des verabreichten Stoffes eine größere Wirkung. Ähnliches gilt für Bachblüten, die, ins Futter oder Wasser gegeben, psychische Beschwerden lindern. Grundlegend ist die Wahl der richtigen Blüte. Eine falsche Substanz zeigt keinerlei heilende Wirkung. Blockaden werden nicht gelöst. Diese entstehen, wenn die Energie im Körper nicht frei fließen kann. Sind sogenannte Meridiane, also Energiebahnen, blockiert, kommt es zu Beschwerden in den entsprechenden Region und Organen des Körpers. Durch eine Stimulation der Meridiane mittels Massagestäbchen oder Farblampe lässt sich das energetische Gleichgewicht wieder ins Lot bringen, was von Tieren als sehr angenehm empfunden wird. Auch eine Blutegel-Therapie, welche von den Tieren nichts als störend empfunden wird, empfiehlt sich besonders zur Behandlung von Erkrankungen des Bewegungsapparates und zur Wundheilung. Da innere Organe nicht belastet werden, ist eine solche Therapie besonders bei älteren Tieren geeignet.

All diese Behandlungsmethoden unterstützen ein Ziel: die Heilung von Krankheiten. Beim Menschen angewandt, argumentieren Kritiker der Naturheilkunde oftmals damit, dass eine Therapie nur deshalb wirke, weil der Patient daran glaube. Tiere können diese Annahme auf einfache Art entkräften: sie glauben nicht an die verabreichten Mittel. Eine Besserung tritt ein – oder nicht. Dass Naturheilverfahren helfen, erfahren zahlreiche Therapeuten in ihrer alltäglichen Arbeit. Denn Tiere können weder lügen noch glauben.

Tierheilpraxis Tina Dambach

Tina Dambach
Fürstenrieder Straße 278a
81377 München

Tel.: 0151-17865600
Mail: mail@tierheilpraxis-dambach.de

Über
Tierheilpraxis Tina Dambach
Tina Dambach, Tierheilpraktikerin für Kleintiere im Raum München.
Mein Therapieangebot reicht von der Klassischen Homöopathie über Schüssler-Salz-, Bachblüten- und Phyto-Therapie bis zu Massagen, Bewegungs- und Blutegeltherapie.
Weitere Informationen unter www.tierheilpraxis-dambach.de

 

Ausbildung Tierheilpraktiker und Tierpsychologe – animalmundi

Seit bereits 10 Jahren bietet animalmundi berufsbildende Studiengänge im Bereich moderner Tierberufe. Das Angebot richtet sich dabei sowohl an Einsteiger als auch an Fachkräfte, die bereits in Tierberufen tätig sind und sich weiterbilden möchten. Neben den Hauptstudiengängen können auch einzelne Module oder Seminare belegt werden. Die Studienorte im Raum Hamburg, München und Köln ermöglichen eine Teilnahme am Studienangebot aus allen Teilen Deutschlands.

Im Bereich der Ethologie bzw. Tierpsychologie bietet animalmundi die derzeit umfangreichste Ausbildung mit dem höchsten praktischen Anteil. Und auch das Studium der klassischen Tierhomöopathie zeichnet sich besonders durch umfangreiche Praktika aus und ist mit mehr als 1850 Unterrichtseinheiten europaweit führend. Seit 2004 ist das Tierhomöopathie-Studium vom Berufsverband klassischer Tierhomöopathen Deutschlands BkTD zertifiziert und orientiert sich darüber hinaus an den hohen Anforderungen des ECCH/ICCH (European-/International Council for Classical Homeopathy). Das ECCH hat Richtlinien für die medizinische und therapeutisch-homöopathische Ausbildung von Homöopathen entwickelt. Dieser sehr hohe Standard wird in Deutschland nur von wenigen Schulen erfüllt.

 

Pressekontakt:

Peter Mohr
animalmundi
Schule der Tierhomöopathie
Institut für Ethologie und Tierpsychologie
Therapiezentrum für klassische Tierhomöopathie
Seminare für Mensch und Tier

Sudermühler Weg 19
21272 Egestorf
Tel: 04175-842533
Fax: 04175-842538
www.animalmundi.com

Ausbildung Tierheilpraktiker – Tier-Therapie-Zentrum

Das Tier-Therapie-Zentrum bietet u.A. eine Möglichkeit zur Ausbildung zum Tierheilpraktiker an.

Die Ausbildung zum Tierheilpraktiker ist modular aufgebaut. Diese gliedert sich in die Kursabschnitte Tiermedizinische Grundlagen (12 Monate), Akupunktur (8 Monate), Homöopahtie (10 Monate) sowie einem zweimonatigen Teil zur Kommunikation mit Kunden. Der Kurs kann wahlweise mit Wochenendunterricht oder mit Blockunterricht gebucht werden. Die einzelnen Abschnitte können damit auch berufsbegleitend absolviert werden. In kleinen Gruppen von max. 10 Teilnehmern werden die Lerninhalte sowohl theoretisch als auch praktisch vermittelt, wobei der Unterricht einen sehr hohen Praxisanteil bietet, bei dem mehr als nur Grundlagen gelehrt werden. Die Arbeit an verschiedenen Tieren ist hier Standard. Nach dem erfolgreichen Ablegen aller Prüfungen kann man mit den hier erworbenen Kenntnissen an Tieren selbständig arbeiten.

Neben dem Ausbildungsziel Tierheilpraktiker werden u.a. auch Ausbildungen zum Tierakupunkteur, TierhomöopathPferdephysiotherapeuten und bald auch zum Hundepsychologen angeboten. Bei allen Kursen bietet das Tier-Therapie-Zentrum Interessenten einen kostenlosen Schnupperunterricht an.

Hufrehe beim Pferd – Huf-Erkrankung – Symptome, Fütterung und Behandlung

Hufrehe ist eine aseptische Entzündung der Huflederhaut. Meist wird diese durch Stoffwechselprobleme (Eiweiß) ausgelöst. Im Extremfall kommt es zu einer Ablösung der gesamten Hufkapsel (Ausschuhen).

Um Hufrehe zu vermeiden muss auf eine ausgewogene Ernährung und Bewegung geachtet werden. Gerade beim Futterwechsel und beim Anweiden ist Vorsicht geboten.

Mögliche Symptome der Hufrehe

 

Symptome für Hufrehe ist die Erwärmung vom Huf einhergehend mit geschwollenem Kronrand, einem klammen Gang und Problemen beim engen Wenden des Pferdes. Eine mittels Hufzange durchgeführte Untersuchung führt zu erhöhter Schmerzhaftigkeit. Der Puls und die Atemfrequenz steigt an.

Je nach Befall der Hufe mit Hufrehe, stellt sich Verhalten des Pferdes dar. Ist ein Huf betroffen, so wird dieses geschont, in dem es hochgehalten wird. Ansonsten wird das Körpergewicht bei vorderem Befall nach hinten verlagert bzw. umgekehrt.

Existieren akute Hufrehe, so wird das Pferd Bewegung verweigern und ggf. bedingt durch die Schmerzen das Fressen verweigern.

In jedem Fall ist der Tierarzt umgehend zu informieren.

Fütterung bei Hufrehe

 

Das Futter ist umzustellen. Die Fütterung sollte auf Rauhfutter (Stroh, Heu) ggf. ergänzt durch einen geringen Anteil von Möhren und Äpfeln umgestellt werden, da dieses Futter einen niedrigen Eiweißgehalt besitzt (im Gegensatz zu Hafer oder frischem Gras) . Bei erhöhten Enegiebedarf sollte auf fettreiche (nicht eiweissreiche!) Futtermittel zurückgegriffen werden. Ein weicher Untergrund erleichtert das Stehen des Pferdes. Stress ist unbedingt zu vermeiden.

Behandlung der Hufrehe

 

Die Behandlung der Rehe erfolgt einerseits, indem die Durchblutung gefördert wird, andererseits die Schmerzen gelindert werden. Hierbei kommen Heparin, Acetylsalicylsäure oder Ginkgo Bilboa zum Einsatz.

Neben den tierärztlichen Therapieformen, wie Rehegipse, oder durch einen Hufschmied (Bearbeitung der Trachten, Keile, Rehebeschlag, etc.) gibt es auch typische Therapieformen des Tierheilpraktikers, wie Einsatz Blutegel, Homöopathie oder Aderlass.

Aus dem homöopathischen Bereich finden Calcium floratum, Urtica Urens, Nux vomica und Ginkgo bilboa Einsatz.